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PC 286 bis Pentium IV

📅 Erstellt: 07.08.2026 🔄 Aktualisiert: 20.08.2026

IBM Aptiva 2144 - 486DX/2-66 (1994)

Hardwarekonfiguration:

CPU: 486DX/2-66
RAM: 32 MB RAM
Cache: 256 kB
GPU: Cirrus Logic CL5430?
OS: MS-DOS 6.22 u.a. mit 4DOS, Windows 3.1 Deutsch
HDD: Seagate ST34313A (4,3 GB)
ODD: Polaroid DVD-ROM
Floppy: 3,5" 1,44 MB


Auf Windows 3.x Netzwerkfreigaben zugreifen

Linux

Unter Linux kann man komfortabel mit wenig Schmerzen gleich das niedrige SMB-Protokoll angeben. Bei Windows 10/11 muss man das erst nachinstallieren.

Hier ein beispielhafter Auszug:

❯ smbclient //IBM486/ARCHIVE -I 192.168.178.40 -N -p 139 --option="client min protocol=CORE" --option="client max protocol=LANMAN2"
Can't load /etc/samba/smb.conf - run testparm to debug it
Try "help" to get a list of possible commands.
smb: \> put ultrasnd.zip
putting file ultrasnd.zip as \ultrasnd.zip (660,5 kB/s) (average 660,5 kB/s)
smb: \> exit


PicoGUS einrichten

Software installieren

Über o.g. Netzwerkfreigaben werden die Dateien übertragen. Stand heute (August '26) handelt es sich um:

Konfiguration der Karte siehe auch -> GitHub Dokumentation

Für die Treiber habe ich C:\PICOGUS angelegt, die Ultrasound Software kommt in den Ordner C:\ULTRASND.

In der AUTOEXEC.BAT füge ich den Pfad C:\PICOGUS hinzu, Beispiel: PATH=%PATH%;C:\PICOGUS
Weiterhin:

SET ULTRASND=240,1,1,5,5
SET ULTRADIR=C:\ULTRASND

Firmware flashen

cbee6a7201da7db4b9eb3de9c2f907b4.png
Bei dieser Meldung muss man also neue Firmware flashen. Das geschieht sehr komfortabel in DOS selbst. Der o.g. PicoGUS Treiber hat die Firmware im .uf2 mit dabei.

Ich begebe mich in das Verzeichnis der Software CD C:\PICOGUS und starte den Flash mit: pgusinit /flash picogus.uf2:
c8faf8d74d45fbfb8571213359d82963.png
Das war erfolgreich!

Bei erneutem Aufruf von PGUSINIT wird die Karte erkannt und entsprechende (Standard) Parameter aufgelistet:
6b3dbdc051c334312e542daa0071f883.png

Sound Blaster 16 Modus

Um die Karte jetzt im Sound Blaster 16 Modus nutzen zu können muss die BLASTER Umgebungsvariable gesetzt werden:
SET BLASTER=A220 I5 D1 H1 T6
Technisch bedingt soll Low-DMA (D1) = High-DMA (H1) sein.
Weiterhin die Übertragung der Umgebungsvariablen in die Karte:
PGUSINIT /SBENV
Damit wird auch der Sound Blaster 16 Modus initialisiert und die Karte ist betriebsbereit.
Das kann und sollte eventuell auch in der AUTOEXEC.BAT passieren.

Der Wechsel des Modus bzw. der Soundkarten funktioniert übrigens ohne Reboot!

Windows 3.x mit (ehemaliger) Original Sound Blaster 16 Software

Zunächst mal gibt es beim Start eine Fehlermeldung: ERROR - Incorrect MIDIPORT setting in the SYSTEM.INI file.
Ich habe mal probeweise den High DMA auf DMA gesetzt und wie gefordert neu gestartet. Der o.g. Fehler bleibt.

Im Internet ist zu lesen, dass in Windows 3.x - zumindest momentan - "nur" der Gravis Ultrasound Modus funktioniert.
Man kann die Treiber für Windows 3.x aus dem C:\ULTRASND\WINDOWS Verzeichnis beziehen heisst es.

GUS Modus

Die Umgebungsvariablen ULTRADIR und ULTRASND müssen vorher gesetzt werden, im Optimalfall auch schon durch die AUTOEXEC.BAT:

SET ULTRASND=240,1,1,5,5
SET ULTRADIR=C:\ULTRASND

Um die Karte dann in den GUS Modus zu versetzen: PGUSINIT /MODE GUS

Der Wechsel des Modus bzw. der Soundkarten funktioniert übrigens ohne Reboot!

CD-ROM Emulation

Hierfür wird ein USB-Laufwerk benötigt, FAT32 formatiert. Dort packt man bin/cue oder ISO Dateien drauf.
Die pgusinit Befehle zur CD-ROM Steuerung:

Befehl Beschreibung
pgusinit /cdauto 0 Automatisch weitere Images laden 0: nein, 1: ja
pgusinit /cdlist Auflisten der vorhandenen Images
pgusinit /cdload n Laden von Image Nummer n aus Liste
pgusinit /cdport xxx Interface Port auf xxx setzen (Standard 250h)

Um das CD-Laufwerk für DOS einzubinden in der config.sys eintragen:
DEVICE=C:\CDROM\CDMKE.SYS /P:250 /Q /D:GSCD000
Port und Device-Name sind änderbar.

In der autoexec.bat:
C:\DOS\MSCDEX /D:GSCD000
Device-Name entsprechend dem der config.sys.

ACHTUNG! Werden mehrere CD-Laufwerke in der config.sys geladen, so müssen diese beim MSCDEX Befehl mit aufgeführt werden: C:\DOS\MSCDEX /D:MSCD000 /D:GSCD000

Highscreen Kompakt Serie III - 386SX-25 (1991)

2x COM-Port, 1x Parallel-Port, 1x Game-Port Karte: Goodwell GW451C v2 -> The Retro Web
VGA-Karte: OTIVGA 6708 (without VFC, Variant 1) -> The Retro Web
Mainboard: DataExpert VLSI SCAMP 80386SX -> The Retro Web
Festplatte: Seagate ST3120A - CHS 1024/12/17 -> The Retro Web

Einführung der Highscreen Kompakt Serie III von Vobis an Anfang 1991, Verkauf bis Ende 1992, Anfang 1993. Prozessoren 286, 386SX bis hin zum 386DX-40.

Fixereien ToDo

  • [x] Turbofunktion fixen
    Im BIOS gibt es dafür Optionen, sogar einstellbar wie sehr verlangsamt werden soll und sogar eine Grundgeschwindigkeit (im Turbo) ist einstellbar. Per Default sogar langsamer als möglich! Exakte Recherchen und Dokumentation noch nötig!
  • [ ] Floppykabel tauschen, um A: ./. B: zu swappen
    Vor dem Twist/nach dem Twist ist wohl der Trick?!
  • [x] FPU 387SX-25 einbauen, ggf. Jumpersettings / BIOS-Einstellungen zu beachten?
    9d176ea7ae92e6c5910f44d4a84f3200.png
  • [x] Batteriefach Kabel crimpen
  • [x] 4x 1MB 30-Pin RAM verbaut 70ns
  • [x] EXT BAT Polarität feststellen
    1 Positiv, 4 Negativ (klingelt mit GND durch)
  • [x] Batteriefach verbinden
  • [x] Batteriefach fest verankern mit z.B. Klettband
  • [x] Original Festplatte sichern (1:1 Sektorbackup)
    Mit BasicLinux im IBM 486, da per USB -> IDE Adapter inkompatible HDD (ATA-1)
  • [ ] Schlüssel für Keylock und Festplattenrahmen finden/besorgen
  • [x] PS/2-Maus Adapter benötigte Voltage feststellen
    Das Teil läuft mittlerweile mit 5V (gibt ja auch einen Spannungsregler jetzt)
  • [x] PS/2-Maus Adapter Polarität des DC-Jacks feststellen
    Mitte ist Minus! Entgegen üblicher Schaltweise!
  • [x] PS/2-Maus Adapter Netzteil bzw. Stromverbindung herstellen
  • [ ] PS/2-Maus Adapter Testbetrieb
    Momentan mit Powerbank verbunden, alle 30s Aussetzer in der Mausplatine (grüne LED geht aus), ansonsten einwandfrei. Liegt ggf. an Powerbank und/oder Energiesparmodi der Maus bzw. der Powerbank?! -> an feste Stromquelle anschließen
  • [ ] Soundkarte(n) verbauen
  • [ ] SCSI verbauen inkl. Laufwerk(e)
  • [ ] Ggf. VGA-Karte austauschen gegen eine Tseng ET4000?
  • [ ] ...

Zeitgemäße Festplattengrößen

SCSI

SCSI-Festplatten spielten zwischen 1987 und 1994 im gehobenen Workstation-, Server- und High-End-PC-Bereich (sowie bei Apple Macintosh) die Rolle des Performance-Lieferanten. Daher lagen ihre Speicherkapazitäten und Preise durchweg spürbar über den gängigen Standard-Consumer-Schnittstellen (MFM/RLL, später IDE).

Übliche SCSI-Festplattengrößen (1987–1994)

Jahr Typische Mittelklasse / Standard-SCSI High-End / Server & Workstations Typische Modelle & Bemerkungen
1987 40 MB – 80 MB 150 MB – 300 MB Standardisierung von SCSI-1 (ANSI X3.131-1986). Beliebt: Rodime oder Seagate ST-257N (40 MB), Conner CP-340. High-End 5,25"-Laufwerke wie CDC/Wren erreichten bereits ~300 MB.
1988 80 MB – 100 MB 300 MB – 600 MB 3,5"-Laufwerke setzen sich durch (z. B. Quantum ProDrive 80S/105S). Apple verbaut 40–80 MB SCSI-Platten ab Werk in High-End Macs.
1989 105 MB – 200 MB 600 MB – 1,2 GB Erreichen der Gigabit/Gigabyte-Schwelle bei 5,25"-Monster-Laufwerken (z. B. Seagate Wren VII / ST41200N mit ~1 GB). 3,5"-Laufwerke erreichen solide 200 MB.
1990 120 MB – 330 MB 1,0 GB – 1,5 GB Maxtor LXT-Serie und Fujitsu dominierten den Bereich um 200–330 MB. 1 GB wird im Serverraum der Standard.
1991 210 MB – 400 MB 1,2 GB – 2,0 GB IBM stellt die Corsair (0663) mit 1 GB in 3,5" vor. Die magische 2-GB-Grenze wird im High-End-Bereich geknackt. Verabschiedung des Fast-SCSI-Standards (SCSI-2).
1992 340 MB – 540 MB 2,0 GB – 2,4 GB Seagate bringt die erste Barracuda (7200 RPM, ST12550N mit 2,1 GB) auf den Markt. 500 MB werden zum Standard im gehobenen Desktop-PC.
1993 540 MB – 1,0 GB 2,5 GB – 4,0 GB 1-GB-Platten im 3,5"-Format werden auch für Power-User bezahlbar (z. B. Quantum Empire oder Conner CFP1060S).
1994 1,0 GB – 2,1 GB 4,0 GB – 9,0 GB Einführung von Fast-Wide-SCSI (16-Bit). High-End-Boliden wie die Seagate Elite 9 (9 GB im 5,25"-Full-Height-Format) definieren das obere Ende der Servertechnik.

Technischer Hintergrund zur Kapazitätsentwicklung

  • Formfaktor-Wandel: Bis ca. 1990/1991 kamen extrem hohe Kapazitäten (>600 MB) fast ausschließlich in voluminösen 5,25"-Laufwerken in voller Bauhöhe (Full-Height) zum Einsatz. Ab 1992 übernahmen 3,5"-Laufwerke auch den High-Capacity-Markt.
  • Dateisystem-Grenzen: MS-DOS vor Version 4.0 (1988) konnte ohne Herstellertreiber/Partitionierungs-Tools (wie Ontrack Disk Manager) nur max. 32 MB pro Partition verwalten. Erst ab DOS 4.0–6.x waren Festplatten bis 2 GB pro Laufwerksbuchstabe problemlos nutzbar.

Quelle: Gemini 3.6 Flash erweitert KI (Abruf: 19.08.2026)

IDE und EIDE

IDE/ATA-Festplatten bildeten ab Ende der 1980er Jahre den Standard für den Massenmarkt. Im Vergleich zu SCSI waren sie deutlich günstiger, durchliefen aber eine ähnliche Kapazitätsexplosion bei leicht geringeren Maximalgrößen.

Übliche IDE-Festplattengrößen (1987–1994)

Jahr Typische Mittelklasse / Standard-PC High-End / Power-User Typische Modelle & Bemerkungen
1987 20 MB – 40 MB 80 MB Markteinführung des ATA/IDE-Standards (Conner, Compaq, WD). Der Großteil der Heim-PCs nutzte noch MFM/RLL-Schnittstellen.
1988 20 MB – 40 MB 80 MB – 100 MB IDE löst MFM schlagartig ab, da der Controller auf die Laufwerksplatine wandert. Conner CP-340 (40 MB) wird zum Benchmark.
1989 40 MB – 80 MB 100 MB – 120 MB 40 MB ist der absolute Süßpunkt für 286er und 386SX-Systeme (z. B. Conner CP-3044, Seagate ST-157A).
1990 40 MB – 100 MB 120 MB – 200 MB Einführung der bekannten Western Digital Caviar-Serie. 80–100 MB etablieren sich in gehobenen 386er-Desktop-PCs.
1991 80 MB – 120 MB 200 MB – 340 MB 120 MB (z. B. WD Caviar 2120, Conner CP-30104) ist das Standardmaß für neue 386DX/486-Systeme.
1992 120 MB – 210 MB 340 MB – 528 MB Mainstream liegt bei 170–210 MB. Der High-End-Bereich nähert sich der kritischen CHS-Architekturgrenze.
1993 210 MB – 340 MB 528 MB – 1,0 GB 240–340 MB sind Standard. Laufwerke über 528 MB hängen an der BIOS-Barriere und benötigen spezielle Treiber oder Overlay-Software.
1994 420 MB – 540 MB 850 MB – 1,2 GB Western Digital führt Enhanced IDE (EIDE / ATA-2) mit LBA ein. Damit wird die 528-MB-Grenze nativer BIOS-Standard.

Technischer Hintergrund & Hürden bei IDE

  • Die 504-MiB / 528-MB-Barriere: Aufgrund der Beschränkungen des IBM-PC-BIOS (max. 1024 Zylinder, 16 Köpfe, 63 Sektoren) konnte das klassische DOS/BIOS-Interface (Int 13h) ohne Adressübersetzung nur maximal $1024 \times 16 \times 63 \times 512 \text{ Bytes} = 528.482.304 \text{ Bytes}$ ansprechen.
  • Dynamic Drive Overlay (DDO): Bevor Mainboards ab ca. 1994/1995 LBA-Unterstützung im BIOS hatten, mussten Festplatten ab 528 MB mit Software wie Ontrack Disk Manager oder EZ-Drive betrieben werden, um den restlichen Speicher unter DOS nutzbar zu machen.

Quelle: Gemini 3.6 Flash erweitert KI (Abruf: 19.08.2026)


486 Projekt - Hank (1994)

Mit dem Brett meines Kumpels Hank (RIP) was anstellen. Ggf. passt da sogar ein DX4/100 drauf? VLB hat es meine ich. Ist glaube ein 486-GIO-VP - Release 1994 -> The Retro Web

Welches Gehäuse?
SCSI mit BlueSCSI?
Tseng VLB Grafikkarte?
MediaVision Pro Audio Spectrum PAS16?
Escom Tower besorgen?
Oder bestehendes Gehäuse was ich schon habe